Herr Kowol kennt nach eigener Aussage die Örtlichkeit seit einem Jahr und weiß, dass es Konflikte gibt.

Unsere Frage an den Dezernenten von Bündnis 90/Die Grünen:

Warum haben Sie bisher nichts getan, wenn Sie die Situation „schon“ seit einem Jahr aus eigener Ansicht kennen?

Herr Kowol bietet einen Ortstermin an, der Ortsbeirat darf auch dabei sein, Fachleute möchte er mitbringen und sogar in den Haushaltsberatungen 22/23 Mittel beantragen.

Die Fakten:
Der Ortsbeirat fordert einen Fuß- und Radweg entlang der Oppelner Straße schon seit mehr als 10 Jahren in seinen Anmeldungen zu den jeweiligen Haushalten. Auch der Stadtteilverkehrsplan aus 2010 beinhaltet diese Maßnahme.

Unsere Fragen an Andreas Kowol:

Wo war die Unterstützung aus Ihrem Dezernat bei den Anmeldungen zum Haushalt 2020/21?

Kennen Sie die Stellungnahme des zu Ihrem Dezernat gehörenden Tiefbau- und Vermessungsamtes gegenüber dem Ortsbeirat, zuletzt von Anfang Februar in einer aktualisierten Aufstellung zu den letzten Haushaltsforderungen des Ortsbeirates?
Das Tiefbau- und Vermessungsamt hält einen Radweg nicht für notwendig. Vom geforderten Fußweg wird gar nicht gesprochen.

Fazit
Ein langer Dornröschenschlaf wird sechs Wochen vor der Kommunalwahl unterbrochen, klingt irgendwie nach Wahlkampf …

Die Meinung der CDU-Nordenstadt:

Besser spät als nie: Wir freuen uns, wenn Herr Kowol die Notwendigkeit des Handelns erkannt hat und sein Dezernat und das zuständige Fachamt dann doch noch die langjährige Forderung des Ortsbeirates bei den Haushaltsanmeldungen unterstützen.

Bitte jedoch kein Ortstermin in kleinem Kreis: Die CDU hat die Ortsverwaltung gebeten, Herrn Kowol und seine Experten nach der Ortsbeiratswahl zur nächsten Ortsbeiratssitzung einzuladen. Dort ist die notwendige Öffentlichkeit gewährleistet und alle Betroffenen, z.B. Anwohner der Jenaer Straße, Tennisverein, TuS Nordenstadt oder Vitis haben die Möglichkeit zur Teilnahme und Diskussion.

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